Warum eigentlich Twitter?

Vor einigen Wochen bin ich, nicht zum ersten mal, über Twitter „gestolpert worden“. Über blog.fefe.de wurde mir im Rahmen der Berichterstattung über Wikileaks verdeutlicht, dass für manche Nutzer Twitter eine unersetzliches Werkzeug zum Aufmerksamkeitsmanagement geworden zu sein scheint.

Wenn man den Strom des kollektiven, in Branen (aus der Physik entliehener Begriff) aufgeteilten Internet metaphorisch als Bergbach erfasst, wäre in meinen Augen Twitter eine Ansammlung von Strudeln oder Wirbeln: Die Aufmerksamkeit der Twitternden und deren Follower dreht sich im Kreis, während drum herum andere Teilmengen der Aufmerksamkeit weiter dem Meer zustreben (was dieses Meer darstellt, bin ich mir auch nicht ganz sicher).

Aufmerksamkeit sammelt sich also in solchen Twitter-Strudeln oder -Wirbeln, nur um sich aus dem Strom zu speisen und sich wieder in denselben zu ergießen. Ich stelle mir manchmal die Frage: Verändern diese Strudel den Strom oder bremsen sie ihn nur aus? Und ist es wiederum eine dieser Verwirbelungen der Aufmerksamkeit, dass ich jetzt diesen Text verfasse und Du/Sie (wer auch immer) ihn liest?


1 Antwort auf „Warum eigentlich Twitter?“


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